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Kosten

Ihre Freiheit ist unbezahlbar, Ihr Verteidiger aber nicht umsonst.

Ein engagierter und unnanachgiebiger Einsatz für den Mandanten kostet viel Zeit.

Um von Anfang einen Überblick über die durch meine Tätigkeit entstehenden Kosten zu haben, klären wir Sie frühzeitig und umfangreich auf.

Bereits in einem ersten Gespräch, verschaffen wir uns über Ihren Fall einen Überblick und können Ihnen eine Kosteneinschätzung geben.

Prozesskostenhilfe und Pflichtverteidigung

Im Zivilrecht kann häufig Prozesskostenhilfe zu beantragen sein, wenn Sie die für die gerichtliche Geltendmachung Ihres Anliegens erforderlichen Mittel nicht aufzubringen in der Lage sind.

Prozesskostenhilfe gibt es im Strafrecht nicht. Der Staat trägt Ihre Anwaltskosten jedoch im Falle eines Freispruchs oder sie werden lediglich zunächst von der Staatskasse übernommen, wenn es sich um einen Fall der sog. „notwendigen Verteidigung“ handelt.

Dafür ist notwendig, dass wir es durchsetze, Ihnen als Pflichtverteidiger beigeordnet zu werden. Dafür kommt es nicht auf Ihre finanzielle Situation, sondern auf das Vorliegen bestimmter gesetzlicher Voraussetzungen an.

Gründe für eine solche Beiordnung sind unter anderem die Schwere des Tatvorwurfs, Untersuchungshaft, aber auch Besonderheiten in Hinblick auf die Beweislage, den Hintergrund Ihrer Person und vieles mehr.

Auch im Falle einer Beiordnung, kann es im Einzelfall aufwandsbedingt erforderlich sein, eine Zusatzhonorarvereinbarung zu treffen. Andererseits können im Fällen der notwendigen Verteidigung auch andere Kosten als die Ihrer anwaltlichen Vertretung, wie etwa Fahrtkosten, Dolmetscherkosten und Sachverständigenkosten, durch die Staatskasse zu tragen sein. Link:

 „Gewährung von Reiseentschädigungen an mittellose Personen
und Vorschusszahlungen für Reiseentschädigungen an Zeuginnen, Zeugen, Sachverständige, Dolmetscherinnen, Dolmetscher, Übersetzerinnen und Übersetzer, ehrenamtliche Richterinnen, ehrenamtliche Richter und Dritte.“
 

Im Jugendstrafverfahren wird von einer Auferlegung der Verfahrenskosten – also auch der Pflichtverteidigerkosten – in den meisten Fällen nach § 74 JGG abgesehen.

Wahlverteidigung

Erfolgt keine Beiordnung, werde wir als ihre Wahlverteidiger tätig.

Das dann anfallende und im Falle eines Freispruchs zumindest überwiegend ersatzfähige Honorar wird in aller Regel vorab pauschal vereinbart. Als Richtwerte gelten die im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz festgeschriebenen Gebührenrahmen.

Auch eine Abrechnung auf Stundenhonorarbasis ist möglich.